La Gomera 2011 - Dia-Faszination-Natur-Kanaren

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La Gomera 2011

La Gomera

La Gomera - Stürmischer Ausflug auf die Wilde Kleine Nachbarinsel Teneriffas

 

Im Herbst 2005 war die Woche auf La Gomera der krönende Abschluss unseres ersten Kanaren-Urlaubs.
Ein Tagesausflug auf die Wilde kleine Nachbarinsel gehört schon fast zum Standard-Programm vieler Teneriffa-Reisen.
Für uns ist es absolutes Pflichtprogramm.
Und so brechen wir am Samstag, 4. Juni 2011 am Morgen um 7 Uhr zur Fähre in Los Cristianos auf und kommen
mit einer halben Stunde Verspätung auf Gomera an.

Wolken, Wind und Nebel

Der Grund für die Verspätung wird schnell klar: Es ist ziemlich windig.
Bei der Autovermietung erfahren wir, dass das Wetter auch hier schon seit einer Woche anhaltend schlecht ist.
In San Sebastian hat es in der Nacht geregnet.
Zwischendurch kommt immer wieder die Sonne durch. Aber das hält meistens nicht lange an.
Also ist das Wetter genau wie in Puerto de la Cruz.
Wie nicht anders zu erwarten, ist das Wetter in den Bergen wirklich schlecht.
Wolken und Nebel in den Bergen sind auf Gomera keine Seltenheit.
Heute gesellt sich zu dichten Wolken und Nebel auch noch ein strammer Wind.
Das sind wir auf den Kanaren auch schon gewohnt.
Im Juni 2006 müssen wir zweimal die
Ruta de Volcanes in La Palma abbrechen.
Das „bisschen Wind in höheren Lagen“ stellt sich als Sturm mit orkanartigen Böen heraus. 
Auf Gomera lassen wir die Wanderschuhe gleich im Auto.
Stattdessen beschränken wir uns auf ein paar Fotos an den wenigen Stellen, an denen wir gefahrlos stehen bleiben können.

Wolken und Wind im Valle Gran Rey

 
 

Am 4. Juni 2011 zeigt das Thermometer im Nationalpark Garajonay 9,5 ° C - 12 ° C.
Bei dem starken Wind kommt uns das noch kälter vor.
Im Touristen- und Sonnen-Paradies Valle Gran Rey sind die Temperaturen mit angenehmen 23 ° C doppelt
so hoch wie in den Bergen.
Aber auch hier bläst uns ein strammer Wind um die Ohren.
Also blasen wir auch die Wanderung in den Barranco del Aurure ab - bevor es uns da umbläst.
Stattdessen lassen wir in unserem ehemaligen Stammcafé an der Uferpromenade in Las Playas Erinnerungen
an unseren ersten Urlaub aufleben.
Damals haben wir übrigens mehrere Anläufe gebraucht, bis im Parque Nacional de Garajonay das Wetter
endlich wandertauglich war.

Valle-Bote - Bunter und mit mehr Werbung - aber immer noch abgedreht

Natürlich decken wir uns auch noch mit Lesestoff für die zweite Urlaubswoche ein.
Das abgedrehte deutsche Inselmagazin Valle Bote ist wesentlich bunter und die
Papierqualität und der Werbeanteil deutlich höher geworden.
Der Valle Bote ist eben eine Institution auf Gomera und wird auch in der
„Kalten Heimat“ gerne gelesen.
Nur ist es da mit sommerlichen 28 ° C gerade deutlich wärmer als auf der
„Kleinen Bananeninsel“ und ihrer großen Schwester Teneriffa.
Das sollte sich aber bald wieder ändern.

Noch mehr Wolken, Wind und Nebel

 

Nach unserem etwas stürmischen Ausflug ins Valle Gran Rey geht es über die nach wie vor dicht bewölkten
Berge zurück ins mittlerweile recht sonnige San Sebastian. 
Natürlich halten wir im Nationalpark Garajonay noch kurz bei der Familia de las Roques an.
Ich trotze bei coolen 12 ° C einigen starken Windböen.
Was tut man nicht alles für ein paar sehr bewölkte und leicht vernebelte Fotos von Gomeras Postkartenmotiv
Numero 1 – dem Roque Agando.
Bei unserem ersten Besuch waren hier eine ganze Menge Ausflugsbusse.
Heute sind wir ganz alleine hier.
Das ist beruhigend. Dann kann mich der Wind wenigstens nicht vor irgendein Auto treiben.
Auf der Isla Bonita La Palma hat mich im Juni 2006 im immer
windigen vulkanischen Süden eine Windböe
aus einem Lavafeld unaufhaltsam auf die Straße getrieben.
Wir waren damals an einem sonnigen Sonntag Nachmittag in der Nähe eines sehr beliebten Badestrandes …

Wolken und der Pico del Teide

Auf der Rückfahrt nach Teneriffa erwartet uns wieder das vertraute Bild:
Der Pico del Teide ragt aus dem Wolkenmeer heraus, das sich über die gesamte Insel erstreckt.
Auf der Rückfahrt vom sonnigen und heißen
Los Cristianos in unser Feriendomizil Puerto de la Cruz
werden die Wolken immer dichter.
In Puerto de la Cruz hat es in der Nacht leicht geregnet. Nun sieht es eher nach starkem Regen aus.
Als wir um 20 Uhr in unserem Hotel ankommen, sind wir uns einig:
Der lange Tag hat sich trotz der etwas widrigen Wetterbedingungen gelohnt.
La Gomera ist auf jeden Fall eine Reise wert – auch wenn es nur für ein paar Stunden ist.

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